Zelnick über langfristige Möglichkeiten
Zelnick sagte IGN, dass Take-Two auch nach der Festlegung auf einen digitalen Launch offen für künftige Formate bleibt. Er merkte an, dass Internetverbindung inzwischen Standard beim Spielen ist, weshalb der digitale Vertrieb derzeit die effizienteste Option sei. Zwar erwartet er, dass physische Medien weiter an Bedeutung verlieren, verglich verbleibende Discs jedoch mit der Nische, in der Schallplatten weiterhin existieren.
Zurückweisung von Leak- und Sony-Einfluss-Behauptungen

Der CEO bestritt ausdrücklich, dass Sorgen vor Leaks vor dem Release eine Rolle bei der Entscheidung gespielt haben. Außerdem distanzierte er die Wahl von Sonys gesonderter Ankündigung, die PlayStation-Discproduktion nach 2027 einzustellen, und betonte, das Unternehmen habe sich ausschließlich an dem orientiert, was dem GTA-6-Projekt diene. Zelnick fügte hinzu, dass er durch den rein digitalen Ansatz keine finanziellen Nachteile erwartet.
Breitere Markttrends laut Take-Two
Zelnick verwies auf die anhaltende Verlagerung der Kunden hin zu Downloads, mit ähnlichen Mustern, die Sony meldete und die über 80 Prozent digitale Verkäufe vollständiger Spiele zeigen. Branchendaten deuten auf sehr geringe physische Stückzahlen bei PlayStation-Titeln in den vergangenen Wochen hin. Die Aussagen fallen zeitgleich mit anhaltenden Fan-Petitionen und Boykottaufrufen wegen der Verfügbarkeit physischer Medien.